
Neun kleine Punkte mitten im großen Atlantik, weitab vom portugiesischen Festland – die Azoren – eine Harmonie von Farben und Formen – alle sind vulkanischen Ursprungs, all das konnten die Landfrauen bei traumhaftem Wetter und milden Temperaturen erleben.
Drei Inseln, eine jede auf ihre Art anders, eine jede mit ihren Geheimnissen und Eigenheiten. Die Azoren, das sind weiche Hügel, saftige Weiden, beindruckende Krater, die zum Träumen verführen, das sind Kühe, die in dieser lieblichen Landschaft wie Spielzeugtiere aussehen, das sind auch schroffe Steilküsten und romantische Buchten. Und wie könnte man es vergessen, die unzähligen und überall präsenten Hortensienhecken.
Zuerst besuchten wir São Miguel, die größte und bevölkerungsreichste Insel, die mit einer grandiosen Vielfalt an Blau und Grün punktete. Eine Wanderung mit Blick auf spektakuläre Kraterseen und der mal rauen oder sandigen Meeresküste bot für die Gruppe ein besonderes Erlebnis. Naturschutzgebiete mit malerischen Dörfchen, einer üppigen Vegetation, Wasserfällen und heißen Quellen, die so heiß sind, dass in Erdlöchern der typische Eintopf „Cozido“ gegart werden kann, waren Highlights. Ebenso eine Ananas-, und Europas letzte Teeplantage, sowie ein botanisches Paradies mit der weltweit größten Sammlung von Kamelien und Sagopalmfarnen.
Per Flug erreichten wir die kleinere Insel Faial und hier sahen wir die dramatischen Folgen des letzten Vulkanausbruchs, der gerade mal 60 Jahre zurückliegt und dessen Lava eine neue Halbinsel formte und zahlreiche Häuser zerstörte. Im Gegenzug dazu erlebten wir das malerische Hafenviertel von Horta mit der legendären Seglerkneipe „Peters Café“ und genossen einen Gin Tonic mit einem Spritzer Maracujalikör.
Mit der Fähre erreichten wir Pico, mit der gleichnamigen und höchsten Erhebung Portugals, als die dritte und zweitgrößte Insel – eine wahre Perle. Im Westen der Insel besuchten wir die auf Lavaböden angelegten Weingärten, die 2004 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurden. Dazu durfte eine typische Wein- und Käseverkostung nicht fehlen. Im ursprünglichen Hauptstützpunkt des Walfangs, der 1984 eingestellt wurde, zeugte ein Museum aus diesen Zeiten.
Mit vielen tollen Eindrücken, Erlebnissen und atemberaubenden Bildern im Gepäck trat die Gruppe nach 7 Tagen die Heimreise an und nahm zahlreiche Erinnerungen mit nach Hause.
Einige Einblicke












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