LandFrauenverband Frischer Wind e.V.
Traditionelles Baskenland, Weinregion Rioja & grünes Kantabrien - Studienreise der LandFrauen ging nach Nordspanien – Foto 1

Traditionelles Baskenland, Weinregion Rioja & grünes Kantabrien – Studienreise der LandFrauen ging nach Nordspanien

04.11.2025

Mit 34 Personen startete die Studienreise in Bilbao. Hier wurde die Biskaybrücke, die älteste Schwebefähre der Welt besichtigt. Neben einer Stadtführung stand der Besuch des Guggenheim-Museums auf dem Programm. Auf einer Ausstellungsfläche von 11.000 qm beeindruckt das Museum mit zeitgenössischer Kunst. Aber auch der außergewöhnliche Baustil macht das Museum zu einem Highlight. Von Bilbao ging es weiter nach San Sebastian. Auf dem Weg dorthin gab es einen Abstecher nach Gernika. Gernika wurde im spanischen Bürgerkrieg durch Bombenangriffe fast vollständig zerstört. Das weltberühmte Bild von Pablo Picasso ist als Keramik-Replik zu sehen. Das Seebad San Sebastian zählt zu den schönsten Städten an der baskischen Küste. Über Hondarribia – mit einer auf dem Hügel liegenden Altstadt – ging es über die Grenze nach Sain-Jean-de-Lux. Dieser Ort verdankt seine Bekanntheit der königlichen Hochzeit von Ludwig XIV. mit Marie Theresa. Landeinwärts ging es weiter nach Aihona. Inmitten der grünen Hügel der Pyrenäen ist dieses traditionelle Dorf seit dem Mittelalter Rastplatz für Pilger, die auf dem Jakobsweg unterwegs sind. Ein weiterer Höhepunkt war Pamplona. Bekannt ist Pamplona vor allem durch die Stierläufe, die bereits Ernest Hemingway in seinem Roman „Fiesta“ festhielt. Ein Imbiss im Café Iruna, in dem Ernest Hemingway ein- und ausging, rundete den Besuch ab. Weiter ging es ins Rioja-Tal. Im Rioja Alta, der Region, aus der die besten und teuersten Weine stammen, konnten wir auf einem Weingut eine Weinprobe mit Mittagessen genießen. Anschließend wurde eine der einzigartigsten Kirchen der Welt besucht. Die aus dem 12. Jh. stammende Kathedrale im Städtchen Santo Domingo de la Calzada beherbergt einen eisernen Käfig mit einem Hahn und einer Henne. Diese Tradition geht auf eine Legende um eine deutsche Pilgerfamilie zurück. Als nächstes stand Vitoria-Gasteiz auf dem Programm, die Hauptstadt des Baskenlandes. Hier fand ein Treffen mit einer Frauenkooperative statt. Von Vitoria-Gasteiz ging es wieder zurück nach Suances an die Küste Kantabriens. Hier stand der Besuch der berühmten Höhle von Altamira (UNESCO-Welterbe) auf dem Programm. Mit ihren steinzeitlichen Höhlenmalereien wird sie auch die „Sixtinische Kapelle des Paläolithikums“ genannt. Bei wunderschönem Wetter wurden kleinere Orte entlang der Kantabrischen Küste besucht. Den Abschluss der Reise bildete eine Stadtführung in Santander. Santander verbindet grüne Berglandschaften mit weißem Sandstrand, Herrenhäuser und Villen mit Avantgarde-Architektur, dazu unverwechselbare Spuren der Fischertradition. Höhepunkt war der Besuch der Halbinsel Magdalena. Die ehemalige Sommerresidenz des Königspaares Alfons XIII. und Victoria Eugenie ist heute ein beliebtes Erholungsziel für Touristen und Einheimische. Die Reiseteilnehmerinnen und Reiseteilnehmer waren sich einig, es war eine spannende Reise in eine mit Bergen und Hügeln gesäumte Landschaft, pulsierenden Städten, kleinen Dörfern und sehr viel Kultur und Geschichte entlang des Jakobweges.

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