
Brot gehört für uns zu den Grundnahrungsmitteln. In Deutschland werden über 3.000 Brotsorten angeboten. Sie zählen mittlerweile zum Weltkulturerbe und sind weltweit einzigartig. Die Brotbackwaren werden aus ausgewählten Getreidesorten wie Weizen, Roggen und Dinkel hergestellt. Die alten Sorten Einkorn und Emmer kommen auch wieder zur Anwendung. Die Köchin Claudia Euteneuer hatte Brötchenteig, Malzkruste und Roggenmischbrot mit Hefe und Sauerteig vorbereitet. Schnell duftete der ganze Raum und bei der Verkostung kamen viele interessante Fragen auf.
Weiter ging es um den Sauerteig. Bäckermeister Heinz-Robert Dietermann erläuterte die verschiedenen Mahlstufen und die Wichtigkeit des gesamten Getreidekornes. Nur im ganz genutzten Mehlkörper sind das hochwertige Eiweiß, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Die Herstellung und Führung eines Sauerteiges, der 2 mal alle 12 Stunden „gefüttert“ werden muss, und bei Zimmertemperatur dann säuert, wurde erläutert. Vorbereiteter Brotteig wurde in Gärkörbchen gepackt und nach der Gehzeit in Schrot gewälzt. Durch eigenes Mittun bekamen die LandFrauen ein Gefühl für die Konsistenz des Teiges. Nach dem Backen erhielten alle Landfrauen und auch Landmänner ein Brot und ein Glas Sauerteig mit nach Hause. Da das Interesse so groß war, wurde der Kurs mehrfach durchgeführt.
Einige Einblicke



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