
Katja Dörner gibt spannende Einblicke in politische Zusammenhänge
01.04.2026Die Vorsitzende der LandFrauen, Gerlinde Eschemann, konnte zum Politischen Abend der LandFrauen auch einige Direktkandidaten zum rheinland-pfälzischen Landtag sowie Vertreter der Kommunen im Kreis Altenkirchen begrüßen. Den Kandidaten gab sie als Kernanliegen der LandFrauen konkrete Aufgaben mit auf den Weg nach Mainz, nämlich den Wunsch, die Anliegen der Bürger unserer Region wahrzunehmen, Bildung und medizinische Versorgung zu sichern, Ressourcen zu schonen und das Klima zu schützen sowie ehrenamtliches Engagement zu würdigen und zu schätzen.
Katja Dörner, ehemalige Oberbürgermeisterin von Bonn, ging in ihrem Vortrag gleich auf einige der Kernanliegen ein und verdeutlichte einmal mehr, wie wichtig ehrenamtliches Engagement gerade auch für unsere Demokratie ist. Sie appellierte an alle politisch Verantwortlichen, gemeinsam Lösungswege zu suchen, nicht den schnellen Punkt zu machen, sondern in der Sache miteinander zu diskutieren und auch parteübergreifend Wege zu suchen, die ein Problem wirklich lösen. Dabei muss die Leistung der Kommunen und deren ausreichende finanzielle Ausstattung im Auge gehalten werden. Ein besonderes Problem sah sie in der zunehmenden Verbreitung von Hass und Hetze in den sozialen Medien und dachte laut über eine angemessene Regulierung nach. Jungen Menschen sollte ein Forum geboten werden, wo sie sich nach ihren Vorstellungen einbringen können. Sie stellte hier kurz den in ihrer Amtszeit eingerichteten Kinder- und Jugendbeirat der Stadt Bonn vor, der sich bereits nach kurzer Anlaufzeit zu einem Gremium entwickelt hat, in dem rege diskutiert und Anträge an den Stadtrat erarbeitet werden.
Last but not least ging es um das Rollenbild der Frau. In den meisten Köpfen herrscht noch keine Gleichberechtigung. Es wurde deutlich, dass es für Frauen auch in heutiger Zeit noch schwierig ist, Karriere zu machen. Katja Dörner riet daher dazu, den Frauen Mut zu machen und Netzwerke auch über Fraktionen hinweg zu bilden. Zum Abschluss hatte sie ein Zitat von Rita Süssmuth parat: „Überlasst die Welt nicht den Wahnsinnigen“.

Einige Einblicke


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