
Die LandFrauen Wisserland erkundeten vom 04.09.bis 7.09.2023 das Weserbergland
20.09.2023Pünktlich in Wissen gestartet mit viel Sonnenschein, unterwegs gestärkt mit einem leckeren Frühstück erreichten die LandFrauen und einige Landmänner Höxter. Unter dem Motto „wenig gehen, viel sehen“ erkundeten die Teilnehmer die historische Stadt. Bei einem Rundgang durch die St. LIliani-Kirche entdeckten wir kunstgeschichtlich bedeutende Ausstattungsstücke, wie der Taufstein, die Kreuzigungsgruppe, die Kanzel und die wunderbare Barockorgel.
Nach dem Einchecken im Hotel ging es mit dem Rattenfänger durch die Stadt. Der Rattenfänger mit seiner Flöte erzählte von der alten Sage rund um die Rattenplage und die aus der Stadt entführten Kinder.
Am Dienstag starteten wir zur Rundfahrt nach Kloster Lamspringe. Die Klosterkirche ist auch nach 300 Jahren ein herrliches Gotteshaus, wo man Ruhe und Besinnung finden kann und ein baugeschichtliches Kleinod. Weiter ging es zu einem besonderen Familienunternehmen. Durch die weltweit einmalige Kombination von Design, Leisten und Formen gehört das Faguswerk zu den führenden Zulieferern der Schuhindustrie. Das gesamte Werk mit seinen Gebäuden und der Ausstellung gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Den Abend verbrachten die Teilnehmer in der Rattenfängerstadt Hameln, wo der Abend gemütlich ausklang.
Schloss Hämelchenburg, welches von der Familie von Klenke und einer Stiftung unterhalten wird, besuchten wir am Mittwoch. Diese märchenhafte Weserrenaissance entführt uns auf eine Reise durch fünf Jahrhunderte. Nach einer Kaffeepause ging es nach Bad Pyrmont. Der Kurpark gilt als ältester Kurpark Deutschlands. Die 60 ha umfassen neben dem Palmengarten, „das Herzstück des Parks“, eine Springbrunnen-Allee, den Malerblick, auch viele lehrreiche Themengärten sowie erholsame Bereiche.
Willkommen an Bord hieß es am Donnerstag. Bei einer Weserrundtour mit dem Schiff genossen wir das Weserbergland vom Wasser aus. September ist auch Pflaumenzeit, schon Richtung Heimat unterwegs besuchten wir einen Pflaumenhof. Familie Stemich erzählte von der Geschichte des Hofes bis in die heutige Zeit. Der Anbau von Pflaumenbäumen heute im Nebenerwerb, von der Ernte, der Sortierung, Vermarktung, bis zur Winterarbeit, und dem Schneiden der Bäume. Leckeren Pflaumenkuchen und Kaffee genossen die LandFrauen und Landmänner dann noch vor Ort. Im kleinen Hofladen wurden noch kräftig Pflaumen eingekauft, um die lieben Daheimgebliebenen auch mit Pflaumenkuchen zu verwöhnen.
Einige Einblicke

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